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In Gedenken an Sebastian Faißt.
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Mittwoch, 10. Februar 2010

Spiel gegen N-Lübbecke findet am Freitag statt

Premiere in der HR-Commitment ARENA

Kai Wandschneider, Foto: Heinz Zaunbrecher
Kai Wandschneider, Foto: Heinz Zaunbrecher

"Die Pause hat gut getan, sie war auch bitter nötig. Das Training war sehr gut, und das Auftreten der Mannschaft in den Testspielen hat mich überzeugt, auch wenn man solche Vergleiche sicher nicht überbewerten darf", erklärt der Coach im Interview mit der Neuß-Grevenbroicher Zeitung. Einer stand in den Spielen gegen die tunesische Nationalmannschaft und gegen den Bergischen HC nicht zur Verfügung: Torwart Vitali Feshchanka klagt über schmerzhafte Rückenprobleme. Heute findet eine umfangreichere Untersuchung statt, die weitere Aufschlüsse über den Grund der Beschwerden geben soll. Kann Feshchanka nicht eingesetzt werden, setzt Wandschneider voll auf Jens Vortmann: "Er hat zuletzt stark gehalten und wird seine Sache auch am Freitag gut machen, davon bin ich überzeugt." Eine Chance zumindest auf der Bank würde dann wohl auch Youngster Daniel Schlingmann erhalten. 

Prinzipiell geht der 50-jährige Handball-Lehrer Wandschneider davon aus, dass der um Kjell Landsberg reduzierte Kader die Saison zu Ende spielen wird: "Einen Spieler zu bekommen, der uns wirklich auf Anhieb weiterhilft, dürfte sehr schwer sein, denn der Markt gibt nicht viel her im Moment. Und wenn, dann sind diese Spieler für uns unbezahlbar." Auf der anderen Seite hofft er, dass bis zum zum Ablauf der Wechselfrist am Sonntag auch niemand den Verein verlässt: "Mir hat bis jetzt kein Spieler gesagt, dass er gehen will. Ich weiß aber, dass Christoph Schindler auf der Wunschliste einiger Vereine steht, was nach seinen bisherigen Saisonleistungen ja nicht verwundert. Ich hoffe, er bleibt bei uns – und das über das Saisonende hinaus."

Trotz der schwierigen Ausgangsposition ist Kai Wandschneider vom Klassenerhalt überzeugt. Als Gründe dafür nennt er: "Wir sind ein gut eingespieltes Team, uns zeichnet die mannschaftliche Geschlossenheit aus und meine Spieler gehen immer an ihre Grenzen – manchmal auch darüber hinaus. Das müssen sie aber auch, sonst haben wir keine Chance." Der Blick auf die Spiele der Rückrunde stimmt den Dormagener Coach eher zuversichtlich: "Wir haben einen etwas günstigeren Spielplan als in der Hinrunde. Wir haben mit Minden, Hannover und Düsseldorf drei direkte Konkurrenten zu Hause, und es kommen noch weitere Teams nach Dormagen, die nicht zu den Übermannschaften zählen. Da können wir mit unserem phantastischen Publikum im Rücken vielleicht etwas reißen. Und wir haben in der Hinrunde auch den ein oder anderen Punkt liegen gelassen, weil keiner wusste, ob und wie es hier weitergeht. Jetzt haben fast alle Spieler ein Vertragsangebot, jetzt wissen alle, dass Sie in der nächsten Saison hier in einer guten Mannschaft spielen können – in der Ersten oder der Zweiten Liga."

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